Verantwortungsvoller Umgang mit dem Fang

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Verantwortungsvoller Umgang mit dem Fang2017-03-15T08:21:03+00:00
Allgemeines
Ja, das ist sicherlich ein kontroverses Thema. Fakt ist, nicht jeder Angler nimmt auch seinen Fang mit. Ob ein Entnahmezwang richtig oder falsch ist, ist für mich an dieser Stelle uninteressant. Ich denke, es gibt genug Situationen am Wasser z.B. Schonzeiten oder generell geschützte Arten, in denen es erforderlich sein kann/ erforderlich ist, mit dem gefangen Fisch richtig umzugehen. Wie gesagt, es geht nicht um den rechtlichen oder moralischen Aspekt, lediglich um den korrekten Umgang mit gefangenen Fischen.
Ich denke es versteht sich von selbst, dass dem gefangenen Fisch mit ausreichend Respekt gegenüber einem Lebewesen begegnet wird. Fische sind Wasserlebewesen, daher sind unnötig lange „Landgänge“ zu vermeiden bzw. auf das notwendigste zu reduzieren. Dazu gehören ebenso lange Foto-Sessions mit dem „Traum-Karpfen“ wie auch das Abhaken an sich selbst.
Gerade Letzteres muß geübt werden und weder zu Streß für den Fisch noch für den Angler werden. Leider wird das Abhaken nur in ganz seltenen Fällen am Wasser einem Angellehrling gezeigt. In Hessen z.B. besteht die Fischereiprüfungs-Vorbereitung aus dem Absitzen von Zeit und einem rein theoretischen Test. Jeder kann hier, ohne jemals eine Angel in der Hand gehabt zu haben, die Prüfung ablegen und bestehen. Das Ergebnis sind Theoretiker, die den Fisch beim Abhaken selbst unter Umständen mehr verletzen als der Haken allein hätte es jemals tun können.
Gerätekombinationen
Verantwortungsvoller Umgang mit dem Fang beginnt damit, den Fisch zunächst auch mit geeignetem Gerät zu fangen. Wir wollen den Fisch
unnötig verletzen, aber natürlich auch gleichzeitig nicht verlieren. Es gilt ein möglichst optimal zusammengestellte Gerätekombination
zu finden die all unseren Anforderungen gerecht wird und gleichzeitig den Fisch dabei, so schonend es geht, „belastet“.
Die Ausgewogenheit bestimmt über den Fangerfolg und mögliche unheilbare Verletzungen beim Fisch. Ein Rotauge mit einem 4er Haken zu
fangen ist nicht fischwaidgerecht, aber einen Karpfen an zu leichtem Geschirr geht unter Umständen verloren und muss mit einem abgerissenen
Haken im Maul rumschwimmen. Doch was ist eine geeignete Gerätekombination? Diese Frage läßt sich meiner Meinung nach nicht eindeutig
beantworten. Eins ist jedenfalls sicher, jeder Angler muss sich über seine Gerätezusammenstellung im Vorfeld Gedanken machen.
Ein Spinnangler, der es gezielt auf Welse abgesehen hat, wird wohl kaum mit Barsch-Tackle losziehen. Ein Stipper der es auf Rotaugen
abgesehen hat aber mit einem Karpfen rechnen muss, wird dies bei seiner Gerätekombination berücksichten und statt einer 0,10er Hauptschnur
dann vielleicht doch eine 0,16er Schnur und einen Gummizug einsetzen.
Hakengröße/Hakenstärke
Hakengröße und Hakenstärke sind zwei Faktoren die genau Vorfach und Hauptschnur auf einander abgestimmt sein sollten. Einen Karpfen wird
man zwar auch an einem 0,18er Stipphaken landen können, dieser wird aber unter Umständen im Drill aufgebogen. Die Geräteindustrie
greift uns da unter die Arme und bietet geeignete „Großfischhaken“ im „Kleinfisch-Format“ an. Zwei Haken die in meiner Hakenbox oft zu
finden sind ist der PR36 von Preston und der Matrix Feeder-Rigger. Der PR36 ist ein widerhakenloser Angelhaken aus sehr stabilem Material.
Und obwohl der keinen Widerhaken besitzt und relativ klein ist (Größe 12 bis 18) konnte ich mit ihm schon Karpfen von bis zu 12 Pfund landen.
Der Feeder-Rigger, ebenfalls ist Größen zwischen 12 bis 18 hat einen Widerhaken und ist ebenfalls aus recht starkem Material gefertigt.
Beide Haken haben ein nach außen gebogenes Öhr, was einen optimalen Hakwinkel garantiert.
Widerhaken/Ohne Widerhaken
Lieber mit oder doch lieber ohne? Ein Haken ohne Widerhaken birgt die Gefahr eines leichteren Abschütteln des Hakens durch den Fisch.
Was in Wettbewerbssituationen zu ungewollten Fischverlusten führen kann, bedeutet auf der anderen Seite einen schonenderen Umgang
beim Entfernen des Haken aus dem Fischmaul. Auch lassen sich widerhakenlose Haken schneller entfernen, was in einem Wettbewerb auch
schnell wieder zum Vorteil werden kann. Denn je kürzer die Rute aus dem Wasser ist, desto länger ist sie im Wasser…
Dennoch: Wenn bei einem Wettbewerb nicht explizit Widerhaken verboten sind, nehme ich bevorzugt den Haken mit Widerhaken.Wie kann man ein ungewolltest Abschütteln des Hakens verhindern? Über diese Frage haben mein Angelkumpel und ich lange nachgedacht und
wir sind der Meinung, dass das Abschütteln natürlich zum einen mit der Führtechnik des gefangenen Fisches beeinflusst werden kann
(springende Fische = hohe Rate von verlorenen Fischen // siehe „Richtig Drillen“), sowie auch durch das verwendete Tackle.Der Fisch kann leichter den Haken abschütteln wenn wir

  • geflochtene Schnüre verwenden (weniger Dehnung)
  • zu harte Ruten verwenden (federt die Kopfschläge nicht gut ab)
  • einen zu kleinen Kescher verwenden (viele Fische gehen beim Keschern verloren)

Mit dem richtigen Gerät können wir in jeder Situation einen gleichmäßigen Druck auf den Haken ausüben und verhindern so, dass der Fisch
diesen Abschütteln kann.

Fischfreundliche Montagen (Free-Running-Rigs)
Auch wenn Selbsthak-Montagen sehr beliebt sind und einen Anhieb zum Teil unnötig machen, so haben sie meist einen entscheidenden
Nachteil. Sollte die Hauptschnur reißen, schwimmt der Fisch nicht nur Haken, sondern gleich auch noch mit Blei oder Futterkorb
durch das Wasser. Daher werden solche Montagen auf Angelveranstaltungen oft auch verboten, und ich finde das ist gut so.
Gefordert sind dann Free-Running-Rigs. Hierfür setzen wird ausschließlich Inline-Methodfeeder, Inline-Bleie und klassische
Futterkörbe mit Freilauf-Montagen ein. Sollte es dann zu einem Schnurbruch kommen, fällt das Blei bzw. der Futterkorb einfach ab
und der Fisch schwimmt „unbelastet“ davon.

Richtig drillen
Auch der Drill des Fisches sollte möglichst von kurzer Dauer sein. Daher sollten Gerät (Rute, Rolle, Schnur, Vorfach, Haken)
so gewählt werden wie es ein Fangen und Drillen eines Fisches – möglichst ohne Verlust oder Abriss – ermöglicht und den Drill
in mögichst kurzer Zeit durchzuführen. Kürzerer Drill bedeutet kürzeren Streß für den Fisch und das führt zu einer schnelleren
Regenierung und höherer Überlebenswahrscheinlichkeit.

Ein Fisch der hart gedrillt wird, aber dann doch abreißt und gar mit einem fixierten Grundblei (bspw. Selbsthakmontage beim
Karpfenangeln) im Maul rumschwimmt hat es bestimmt schwerer Nahrung aufzunehmen, sofern ihm dies überhaupt noch möglich ist.

Passen Gerät und Montagen, gilt es bspw. auch die Bremseinstellung der Rolle zu einzustellen, daß der Fisch zwar Schnur ziehen
kann ohne Hauptschnur oder Vorfach zu sprengen, jedoch nicht unkontrolliert und ungebremst wirken kann. Dies würde die Drillzeit
unnötig verlängern.

Auch die Rutenführung spielt eine wichtige Rolle. Viele Angler denken die Rute wurde nur ihre Aktion nur ausspielen, wenn man sie
steil in den Himmel hält. Sie kann die Aktion dann optimal ausspielen wenn sie in einem Winkel von bis 90 Grad zum Fisch gehalten
wird, vertikal wie horizontal. Ein Fisch im Drill tendiert zum springen wenn man die Rute hoch hält (Achtung: Gefahr für
Schnurbruch, Ausschlitzen, Abschütteln), daher halten wir die Rute seitlich und im Idealfall leicht noch unten geneigt und sofern möglich in
einem optimalen Winkel zum Fisch (wie beschrieben ca. 90 Grad). So bleibt der Fisch meist ruhig und tendiert deutlich weniger
zum Sprung.

Erst kurz vor dem Kescher halten wir die Rute höher um den Fisch Richtung Wasseroberfläche zu dirigieren, also in Richtung
unseres bereits bereitliegenden Hebekeschers. Dieser ist bereits ins Wasser eingetaucht (gewesen) wodurch das Netz bzw. die
Maschen bereits angefeuchtet wurden. Dies schont Schuppen und die Schleimhaut der Fische, die sie vor Krankheitserregern und
Parasiten schützt. Der Fisch wird über den Hebekescher geführt und nicht mit dem Kescher nach dem Fisch geschlagen, um es etwas
übertrieben zu formulieren.

Kleine Fische, also bis ca. 10 cm, können auch herangependelt werden, sofern es Schnur- und Vorfachstärke hergeben.
Zum Abhaken eines in die Hand gependelten Fisches wird die Hand (oder das Tuch) die/das den Fisch berührt mit Wasser befeuchtet.
Dies schont ebenfalls die Schleimhaut der Fische.

Denken Sie immer dran, der Fisch merkt wenn es Richtung Ufer und Wasseroberfläche geht. Nicht selten legen Fische, insbesondere
die Großen dann noch einmal extreme Fluchten hin. Auch dabei steigt das Risiko den Fisch durch Schnurbruch oder Ausschlitzen zu
verlieren. Daher stellen wir, kurz vor der Landung die Bremse noch etwas weicher ein. Sollte der Fisch nun losstürmen kann er
etwas leichter Schnur nehmen.

Wurde der Fisch mit dem Kescher gelandet, so wird dieser im eingenetzen, schwebenden Zustand (am besten das Netz zwischen den
Oberschenkeln) abgehakt. Im Idealfall wird der Fisch dabei gar nicht berührt, sondern nur der Haken. In allen andere Fällen wird
wie bereits beschrieben die Hand oder das Tuch befeuchtet.

Sehr große Fische, z.B. Karpfen, Störe oder große Flußbarben, sollten auf eine angefeuchtete Abhakmatte abgelegt werden um den
Haken zu entfernen. Wer keine Abhakmatte besitzt, sollte es zumindest vermeiden den Fisch in trockenen Sand, auf Kies oder
Stein/Beton zulegen. Dabei wird die Schleimhaut bereits punktuell zerstört. Eine feuchte Wiese ist gerade noch akzeptabel, sollte
aber nicht zur ersten Wahl werden.

Abhaken
Beim Abhaken geht es darum den Fisch, natürlich möglichst streß- und schmerzfrei, vom Angelhaken zu befreien. Dabei ist klar,
ein Haken ohne Widerhaken läßt sich leichter entfernen als einer mit Widerhaken. Die Gefahr den Fisch im Drill zu verlieren
größer bei der Verwendung eines widerhakenlosen Greifers, daher werden wohl die meisten Angler auf Angelhaken mit Widerhaken
setzen.

In jedem Fall wird der Haken entgegen der Zugrichtung des Vorfachs mit einem geeigneten Hakenlöser nach hinten geschoben,
damit die Hakenspitze den Eintrittkanal in entgegengesetzter Richtung verläßt. Wird der Fisch in Ober- oder Unterlippe
gehakt, kann der Haken von Hand entfernt werden. Sitzt der Haken tiefer, ist ggf. wie erwähnt ein geeigneter Hakenlöser einzusetzen.

Als geeignet sehe ich folgende Ausführungen:

Der hier dargestellte Hakenlöser ist mein absoluter Favorit, denn man kann den Haken auch dann entfernen, wenn man diesen gar nicht mehr sieht. Einfach das Vorfach durch den Schlitz an der Öse ein hängen und den Hakenlöser daran nach vorne schieben. Dann einen kleine Stoß nach hinten und eine seitliche Drehung und die Hakenspitze verschwindet im Hakenlöser und kann  gefahrlos herausgezogen werden.
Auf dieses Modell ist sehr gut geeignet und hat ein ähnliches Funktionsprinzip wie der oben. Was hier sehr gut ist, dieser Hakenlöser kann bei großen und kleinen Haken benutzen werden.
Die Arterienklemme ist ebenfalls sehr beliebt, insbesondere die gebogene Form. Was mir hierbei jedoch nicht so gut gefällt ist, dass die Zähne der Klemme die Vorfachwicklungen um den Hakenschenkel beschädigen (können). Dies passiert häufig dann wenn man nur den Hakenschenkel, nicht den Hakenbogen beim Lösen erwischt.
Gleiche Probleme wie bei der Arterienklemme treten bei der Hakenlösezange ebenfalls auf. Erschwerend kommt hinzu, dass durch den massiven Zangenkörper tiefsitzende Haken nur schlecht oder gar nicht erreicht werden, wenn der Fisch kein großes Maul hat. Zangen sind eher für die Raubfischangelei geeignet.

Das Abhaken eines Fisches muß man üben, das geht nicht ausschließlich per Theorie.

Hältern von Fischen / Zurücksetzen

Hältern von Fischen
Soll der Fang gehältert werden so geschieht dies ausschließlich in geeigneten Behältern. Hierzu sind die jeweiligen
Landes-Fischerei-Gesetze bzw. Fischereiverordnungen zu konsultieren.

Auch darf nicht über all ein Setzkescher benutzen werden. In Hessen zum Beispiel nur dort, wo weder Sog den Wasserstand noch
Wellenschlag den Zustand der gehälterten Fische gefährden können. In Seen und Teichen also ist das Hältern erlaubt und in
Fließgewässern nur dort wo keine Schiffahrt (Lastenschiffe) herrscht. Im Main also ist das Hältern in einem Setzkescher verboten.

In den jeweiligen Landes-Fischerei-Gesetzen bzw. Fischereiverordnungen ist auch beschrieben welche Eigenschaften der Setzkescher
haken muß. Bei uns in Hessen z.B. muß der Kescher mindestens 3,50 m lang sein und einen Durchmesser von mindestens 50 cm
vorweisen. Desweitern ist der Kescher „gegen Zusammenfallen zu sichern“, wobei nicht beschrieben ist, wie dies umzusetzen ist.
Ein Stein IM Kescher jedenfalls ist nicht erlaubt, denn auch das könnte den Fisch schädigen.
Auch finden wir oft Angaben darüber wie viele Fische (in Kilogramm ausgedrückt) in einem Kescher mit den vordefinierten Maßen
gehalten werden dürfen (man stelle sich nur einen 2,50 m langen Wels in einem solchen Kescher vor :-)).

Zurücksetzen
Werden Fische nach dem Fang nicht gehältert und/oder müssen zurückgesetzt werden (Schonmaß, Schonzeit), so sollte es vermieden
werden den Fisch wie einen Stein und vielleicht gar in einem hohen Bogen ins Wasser zu schmeißen. Der Fisch könnte orientierungslos
werden oder gar Grundberührung haben (auf einen Stein im Wasser aufschlagen) was ihn schädigt oder gar tötet.
Der Fisch ist ein Lebewesen und sollte entsprechend vorsichtig behandelt werden.

Befindet sicht der Fisch noch in unserem Hebekescher, bietet es sich an den Fisch mit dem Hilfe des Keschers zurückzusetzen,
wobei wir nicht gleich das Netz unter dem Fisch wegziehen, sondern kurz warten bis der Fisch sich selbst zum Wegschwimmen ausgerichtet
hat. Erst wenn wir uns sicher sind dass es dem Fisch gut geht, entfernen wir den Hebekescher und der Fisch schwimmt von alleine
davon.

Fische können sich im Drill dermaßen verausgaben, daß sie eine Weile brauche bis sie sich ausreichend regenieren. Daher kann man
beispielsweise bei großen Fischen wie Karpfen oder Barben den Fisch mit der einen Hand stützen (zwischen Bau- und Brustflosse)
und mit der anderen die Schwanzwurzel umfassen. Auf diese Weise bekommt der Fisch Stabilität. Um die Regenierung zu beschleunigen
und ihn mit ausreichend Sauerstoff zu versorgen, „wiegt“ man den Fisch nun hin und her. Hierbei wird frisches Wasser durch die
Kiemen gespült, die ja bekanntermaßen Sauerstoff aus dem Wasser filtern und dem Fisch zuführen. Man merkt schnell wie der Fisch sich erholt.
Man spürt wie der Fisch seine Muskulatur wieder in Gang bringt und einem damit zeigt „Mir geht es gut, ich kann jetzt alleine
losschwimmen“. Diese „Hilfe“-Technik funktioniert am besten wenn man im Wasser steht (knietief) oder sich so tief über das Wasser
lehnen, man den Fisch komplett von Wasser bedeckt halten kann.

Verletzungen beim Fisch (Lippe vs Rachen)
Angelmethoden und -geräte wurden in den letzten Jahren weiterentwickelt, was es begünstigt hat dass nicht mehr jeder Fisch den Haken tief
im Maul hat wenn wir ihn fangen. Die meisten Fische werden, sofern wir nicht den Anbiss verschlafen, wohl in Ober- oder Unterlippe gehakt.
Das senkt natürlich das Risiko, dass ein gehakter und zurückgesetzter Fisch nicht überlebt. Senken heisst aber nicht verhindern. Es wird
also immer wieder auch Fische geben, die den Haken tief geschluckt haben. Haken die tief sitzen kann man nur mit einem geeigneten Hakenlöser
entfernen. Um so wichtiger ist, dass wir entsprechendes Gerät mit uns führen.
Haken aus Ober- oder Unterlippe zu entfernen ist relativ einfach. Der Umgang mit dem Hakenlöser sollte geübt werden.

Einfache Regeln:

  • kurze Landgänge, unnötiges Hantieren mit dem Fisch ist zu vermeiden
  • nur anfassen wenn nötig
  • anfassen nur mit feuchten Händen, denn sonst wird die Schleimhaut verletzt
  • Kescher, Abhakmatte, Setzkescher, Lappen immer feucht, denn sonst wird die Schleimhaut verletzt
  • Wenn Fisch „ausgepowert“, dann nicht einfach rein schmeißen, sondern warten bis Fisch OK ist, ggf. Hilfestellung bieten
Folgende Sachen sollten immer dabei sein:
  • Eimerchen/Wanne mit Wasser zum Hände befeuchten
  • ggf. feuchter Lappen – nicht rauh (Schleimhaut)
  • Hebekescher (befeuchtet halten)
  • Setzkescher (erst ins Wasser, dann den Fisch hinein)
  • bei großen Fischen eine Abhakmatte benutzen (befeuchten)
  • Hakenlöser, Zange oder Aterienklemme

Wird ein Fisch entnommen:

  • Maßband
  • Kugelschreiber
  • Fangbuch
  • Messer
  • Fischtöter/Knüppel