Futter

Futter2017-04-13T13:48:02+00:00

Allgemeines zu Futter

Futter soll, anders als in der Nutztier-Zucht, die Friedfische nicht sättigen oder mästen, sondern die Schuppenträger nur locken und am Platzhalten. Daher muß man bei der Auswahl des Futters nicht nur auf die beiden Hauptmerkmale Geruch- und Geschmack achten, sondern auf eine Reihe weiterer Eigenschaften.

Zu diesen zählen unter Anderem:

  • Körnigkeit (fein, mittel, grob)
  • Bindung im feuchten Zustand
  • Verhalten unter Wasser (Auflösungsgeschwindigkeit)
  • Anteil von groben Partikeln (Sättigungsgrad)

Ein gutes Futter zeichnet sich dadurch aus, daß es eine hohe Lockwirkung aber kaum Sättigungspotenzial hat. Jedoch gibt es nicht DAS EINE Futter. Für die unterschiedlichen Einsatzgebiete, Gewässertypen und Umweltbedingungen (klares, trübes, schnelles Wasser) muß das passende Futter jeweils ausgesucht und/oder hergestellt werden. Natürlich gibt es einige Grundeigenschaften die ein gutes Allround-Futter mitbringen muß, aber es gibt wie gesagt auch Momente, da muß das Futter einfach eben mehr können.

Die folgenden Kapitel gehen weiter auf das Thema Angelfutter ein.

Wenn man von Anfüttern spricht denken viele an den Karpfenangler der, um es mal übertrieben darzustellen, mit der Schubkarre voll Partikeln jeden Tag zu seinem Angelplatz geht um diese rd. 40 kg dort zu verklappen, getreu dem Motto „Viel hilft viel!“. Oder man denkt an den Profi-Stipper der mit einem 40 Liter-Eimer Naßfutter anrückt um den Rotaugen an seinem Vereinsgewässer auf die Schuppen zu rücken.

Diese Vorstellungen sind allesamt schlichtweg falsch. Sicher, ein Karpfenangler baut sich seinen Futterplatz durch regelmäßiges Einbringen von Futterpartikel auf. „Durch regelmäßgiges Einbringen“ nicht durch aufschütten einer künstlichen Insel. Sicher, der Stipper am Rhein braucht einfach mehr Futter als der Stipper am Teich. Denn durch die auf dem Rhein regelmäßig fahrenden Schiffe wird viel Futter weggespült. Im See hingegen würden die Fische überfüttert und was nicht durch die Fische aufgenommen würde, gammelt am Grund vor sich hin.

Daher ist also auch die Futtermenge die man „verarbeiten“ möchte der Situation anzupassen bzw. den geltenden Regeln entsprechend zu begrenzen. Es gibt unter den englischen Matchanglern einen Slogan der soviel bedeutet wie „wenig, dafür aber oft“ (little but often). Eine etwas größere Menge Futter zum Start der Sesssion und danach nur noch in kleinen Portionen hinterher. Wenn sich schon nach der Startfütterung nichts tut, kann man es sich getrost sparen noch mehr Futter einzubringen, es wird keine Abnehmer finden.

Je nach Gewässer füttere ich am Start einer Session so ca. 3-5 Apfelsinen große Futterbälle an und warte ab, ob sich Fische auf dem Platz einstellen. Ist dies der Fall wird erstmal losgeangelt. Wenn die Bisse weniger werden, wird ein kleiner Futterball, etwa Hühnerei groß nachgeworfen.

Die Größe der eingebrachten Startfutterbälle ist ebenfalls abhängig von dem zu beangelnden Gewässer. An einem Fluß wie dem Rhein oder dem Main sind die Futterbälle zum Start wie beschrieben etwa so groß wie Apfelsinen. An einem kleinen Flüsschen würde das Aufklatschen dieser „Futterbombe“ die Fische nicht locken sondern für Stunden verscheuchen. Hier beginne ich bereits mit Hühnerei großen Futterbällen und bleibe dann bei der Größe.

Benutzt man kein Futter, sondern z.B. Hanf gilt, dass bei jedem Auswurf mit der Angel eine kleine Menge (ca. 10 Körner) erneut eingeworfen werden. Die Menge variiert nach der Größe des gefischten Köders. Bei Mais wäre die Menge entsprechend kleiner, bei Pinkies ggf. größer.

Eine ordentliche Futterstratgie beinhaltet nicht nur wie viel Futter man einbringt oder wann man welche Futterfarbe verwendet, sondern auch wo man anfüttert. In einem Fluß muß man bedenken, daß der eingeworfene Futterballen bis er zum Grund gesunken ist durch den Strömungsdruck unter Umständen einige Meter weit abgetrieben ist. Diesen Versatz muß man beim Anfüttern einkalkulieren. Nicht dass man bei (A) anfüttert, aber bei (B) angeln möchte aber das Futter wegen der Strömung bei (C) liegenbleibt. Auch ist es wichtig den Untergrund der zubeangelnden Stelle sehr genau auszuloten, um z.B. Rinnen auszumachen in denen sich das Futter sammelt oder Kanten zu erkennen bevor man Futter einbringt das dann man der gewünschten Angelstelle wegkullert.

Auch die Konsistenz bzw. das Auflösungsverhalten des Futters muß in die Futterstrategie einfließen. Will man Fische im Mittelwasser beangeln oder am Grund? Soll das Futter aktiv sein oder passiv ?

Antworten auf einige dieser Fragen finden Sie im Kapitel „Futter-Eigenschaften“.

Futtertypen

Angelfutter ist in vier unterschiedliche Futtertypen zu unterscheiden:

  • Typ 1 = „wolkiges“ Futter = flach, langsam strömend, Oberflächenangelei > Ukeleien
  • Typ 2 = leicht, gut abbindend = leicht strömende oder stehende Gewässer
  • Typ 3 = schwer, gut abbindend = Fluß oder Kanal mit stetiger Schifffahrt, mäßig bis schnell strömend
  • Typ 4 = schwer, mäßig bindend = bei Packlage oder Kies im Fluß

Mehlkunde

Die hier gemachten Mengenangaben (Prozent) sind im Verhältnis zur Gesamtfuttermenge zu betrachten.

Jedes Futter besteht im Prinzip aus drei „Mehlarten“:

Gruppe 1 „Basismehle“
Basismehle dienen als Grundlage und zum Strecken von Fertigmischungen.

  • Paniermehl (bis 60%) (gut bindend)
  • Brotmehl dunkel (bis 50%) (mäßig bindend)
  • Zwiebackmehl (bis 50%) (mäßig bindend)
  • Tortenbodenbisquit (bis 50%) (mäßig bindend)
  • Waffelbisquit (bis zu 50%) (leicht bis mäßig bindend)
  • Maismehl (bis zu 25%) (leicht bindend)
  • Polenta (bis zu 35%) (keine bis leichte Bindung)

Gruppe 2 „arbeitende Mehle“
Arbeitende Mehle dienen der Konsistenz, der Beschaffen und beeinflussen den Auflöseprozess.

Untergruppe 1 „bindende Aktivmehle“:

  • TTX-Maiskuchen (bis 35%)
  • Copramelasse (bis 20%)
  • PV1-Collant (bis 20%)
  • Honigkuchen (bis 25%)
  • Haferflocken (bis 20%)
  • Kartoffelflocken (Kartoffelbrei-Pulver) (bis 10%)
  • Zucker (Verhältnis „Futter:Köder:Zucker“ = 1 : 1/2 : 1/8)
  • Gemahlenes Forelli (Verhältnis „Futter:Forelli“ = 4 : 1/4)
  • Lehm

Untergruppe 2 „auflösende Aktivmehle“:

  • Hanfkörner (gemahlen, ggf. geröstet) (bis 25%)
  • Nußmehl (bis 10%)
  • Kokosmehl (bis 15%)
  • Eierkuchenbisquit (bis 10%)
  • Kokosraspeln (bis 5%, nur in stehenden Gewässern)
  • Vogelaufzuchtfutter (pur, bis zu 100%!)
  • Kürbiskernmehl (bis 15%)
  • Sojamehl (bis 15%)
  • Salz (bis 10%)
  • Reismehl (bis 20%) (Oberflächenfutter)
  • Milchpulver (bis 40%!)

Gruppe 3 „Geschmacksmehle“ 
Geschmackmehle dienen der Aromatisierung des Futter im Hinblick auf Geschmack und Geruch (Geschmack wichtiger als Geruch).

Farbe / Futterfarbe
Die Futterfarbe mag nicht von jedem als fangentscheidender Faktor bei der Herstellung seines Angelfutters in Betracht gezogen werden und doch kann die Futterfarbe eine wichtige Rolle sein. Zunächst einmal betrachten wir die Farbe der Mehlsorte und danach die von Zusatzinhalten wie farbigen Futterpartikeln.

Prinzipiell kann man sagen, dass ein dem Gewässerboden farblich angepaßtes Futter einfach unauffälliger ist. Dieser Effekt kann gewollt sein, aber es gibt auch Situationen, da möchte man daß sich sein Futter etwas abhebt. Hier zwei Beispiele: Helles Futter auf dunklem Grund führt dazu daß Kleinfische oft das Weite suchen, denn auf dem hellen Futterteppich zeichnen sich die Kleinfische wunderbar ab, was sie zu einer leichten Beute für Raubfische macht. In Gewässern wo man gezielt auf kleine Fische angeln möchte oder muß (Hegefischen beispielsweise) wäre dies sicherlich ein ungewollter Effekt.

Auf der anderen Seite aber können wir mit hellerem Futter uns somit kleine Fische vom Leib halten wenn wir mit den größeren Gattungen der heimischen Friedfische rechnen dürfen, wie größere Brassen oder Karpfen. Diese haben Hechtattacken ab einer gewissen Größe eher selten zu befürchten.

Merke: Über den Hell-/Dunkel-Effekt kann man die Größe der zu angelnden Fische beeinflussen (Vorkommen von großen Exemplaren vorausgesetzt).

In jedem Futter finden wir Partikelanteile die unsere Fische auf dem Futterplatz beschäftigen sollen. Diese können bei selbst angefertigtem Futter farblich beeinflusst werden. Die Futterhersteller bieten alle eine Auswahl von unterschiedlich farbigen Futterpartikeln, z.B. „Ei-Cake“ in gelb oder rot. Mittlerweile gibt es auch grüne und organgefarbene Partikel.

Haben wir ein Angelfutter angefertigt, welches alle unsere Anforderungen erfüllt aber farblich z.B. zu hell ist, oder wie ein andersfarbiges Futter wünschen, können wir über sogenannte Futterfarbe nachhelfen und beispielsweise mit schwarz das Futter massiv abdunkeln oder ihm eine andere Farbe verpassen. Mit roter Futterfarbe habe ich beispielsweise gute Erfolge beim Barbenangeln gemacht.

Geruch
Der Geruch spielt eine wichtige Rolle bei Angelfutter zumal Fische ein „extrem feines Näschen haben“. Wichtiger als der Geruch, so sagen manche Stipper, sei der Geschmack. Vielleicht stimmt das sogar teilweise, ich jedoch handel hier nach dem Motto „Wenn es unsere Nasen mögen, müsste es die Fische lieben…“. Jedenfalls gibt es auch hier im Prinzip drei Geruchsrichtungen:

  • süß (Vanille, Honig, Bisquit)
  • würzig (Anis, Fenchel, Spekulatius, Zimt)
  • herb (Knoblauch, Fisch/Fischmehl)

Wichtig ist, sich klar zu machen, daß Futter mit einer bestimmten Geruchsnote an dem einen Gewässer super funktionieren kann und in anderen Gewässern kläglich versagt. Man muß also immer ein bisschen experimentieren, aber bestimmte Düfte haben sich einfach als relativ verlässlich herausgestellt. Nicht umsonst findet man in so manchen veröffentlichtem „Geheimrezept“ Buttervanille oder Spekulatius oder natürlich auch immer wieder Fischmehl, um nur drei zu nennen.

So, wie ein bestimmtes Futter nicht an jedem Gewässer funktioniert, so gilt es in gleichem Maße für die Jahreszeit.

Meine eigenen Erfahrungen, und die vieler anderer Feeder-Angler ist, daß Fischmehl-Futter am besten in den wärmeren Monaten funktioniert. Mit steigenden Wassertemperaturen steigt auch der Energiebedarf der Flossenträger. Mit steigenden Temperaturen lösen sich auch die ölhaltigen Duftstoffe im wärmer werdenden Wasser besser auf, was die Fische besser lockt.

Wie immer gilt natürlich die Regel: Versuch macht klug. Es wurden schließlich auch schon im Winter Fische mit fischmehl-haltigem Futter gefangen.

Geschmack
Der Geschmack spielt in der Tat eine tragende Rolle beim Futter und dieser wird in zwei groben Geschmacksrichtungen unterschieden.
Zum Einen unterscheiden wir süße Futtersorten und solche die eher einen herben bzw. würzigen Geschmack verzeichnen.
Süße Futtersorten sind klar solche die auf süßen Mehlen basieren bzw. denen süße Geschmackmehle zugemischt wurden. Herbe Futtermehle können solche sein die auf Fischmehl-Basis arbeiten oder auch solche beispielsweise einen erhöhten Salzanteil haben (bis ca. 10% der Gesamtfuttermenge).

Konsistenz
Die Konsistenz des Futters wird maßgeblich von den verwendeten Mehlsorten bestimmt (siehe oben, Abschnitt „Mehlkunde“). Doch selbstverständlich kann man die Konsistenz auch durch die Menge des zugeführten Wassers beim Anrühren beeinflussen – positiv wie negativ.

Unser Futter muß bestimmte Eigenschaften hinsichlich seiner Bindung bzw. seiner Auflösegeschwindigkeit haben. Wollen wir an der Oberfläche auf Kleinfische wie Ukeleien Angeln muß daß Futter eine  Wolke bilden. Dies erreichen wir dadurch daß wir dem Futter entweder weniger Futter untermengen als normalerweise („zu trocken“) oder das Futter völlig übernässen wodurch es zu einem dünnen Brei wird. In jedem Fall erhalten wir ein Futter daß bereits direkt nach dem Einbringen eine extreme Wolke bilden wird.

Wollen wir hingegen am Grund angeln, dort wo die meisten Fische ihre Nahrung aufnehmen, dann brauchen wir ein Futter das nicht schon an der Oberfläche zerplatzt oder beim Absinken sich aus dem Futterkorb löst, sondern erst am Grund.

Wie benötigen als eine Futterzusammensetzung die unseren Erfordernissen entspricht. Zum Teil kann man diese durch Zugabe von bestimmten Mehlen auch im Nachhinein noch beeinflussen.

„aktiv“ oder „passiv“
Ob ein Futter „aktiv“ oder „passiv“ arbeitet wird erneut durch die verwendeten Mehle bestimmt und ihr jeweiliger Einsatz muß überlegt sein. Ein Futter welches „aktiv“ arbeitet, also nach und nach Partikel an das Wasser abgibt die zur Oberfläche steigen wäre in einem starkströmenden Fluß eher nicht zu wählen, da durch die abtreibenden Partkel ein Teil der Fische vom Futterplatz weggelockt werden könnten. Auch gibt es Fischarten wie z.B. Brassen oder Karpfen die eher von „passivem“ Futter angezogen werden, da diese nicht so sehr die hektischen Kleinfischschwärme locken.

Die Frage ob man ein „aktives“ Futter auch „passiv“ bekommt kann man klar mit „ja“ beantworten.

Ich halte dies beispielsweise so, daß ich mein Futter vor einem Hegefischen bei dem es auf Brassen und/oder Karpfen geht, bereits am Abend zuvor anmische. Hierdurch wird das meiste es eingebrachten Wassers absorbiert und die sonst aufsteigenden Partikel soweit angefeuchtet, daß diese nun eher „passiv“ am Grund liegen bleiben.

Eins vorab: Ob man nun gekauftes oder selbst angemischtes Futter verwendet ist den Fischen relativ egal, sofern man einige Dinge beachtet.

Gekauftes Futter hat klar den Vorteil, dass man sich über irgendwelche Rezepturen selbst keine Gedanken machen muss. Wichtig ist meiner Meinung nach, dass das Futter in Konsistent, Geruch und Geschmack den Anforderungen entspricht. Teures Futter bedeutet nicht gleich mehr Fisch. Es gibt auch günstige Futtersorten die Fische locken.

Meine Erfahrung mit gekauften Futtersorten ist, dass die etwas teureren Sorten meist auch etwas hochwertiger hergestellt sind. Dies zeigt sich oft an der Struktur, also dem Feinheitsgrad des Futters, dem Anteil von hochwertigen Mehlen und Partikeln sowie auch der Haltbarkeit. Leider werden allzu oft auf Hausmessen von Händlern ältere Futtersorten auf den Markt gebracht und als besonders günstig beworben. Auch Angelfutter hat ein mittleres Haltbarkeitsdatum, welches ich dahingehend bewerte bis wann die 100%-ige Eigenschaft des Futter gewährleistet ist. Altes Futter riecht nicht mehr so intensiv und seine „Naßeigenschaften“ können sich negativ entwickelt haben. Daher greife ich meist zu den etwas teureren Sorten, wobei auch ich eine Obergrenze sehe und nicht jedes Futter kaufe, nur weil es der Profiangler „XYZ“ in einem seiner („Werbe-„)Angelfilme explizit beworben hat.

Es gibt aber ein paar Hersteller von denen auch ich regelmäßig Futter erwerbe. Persönliche Empfehlungen findet ihr im letzen Kapitel „Futterempfehlungen“.

Selbstgemachtes Futter hat im Gegensatz zu Fertigfutter den Vorteil, dass wir den Anteil von bestimmten Grundmehlen, Bindemehlen und Aroma-/Geschmacksmehlen selbst bestimmen können (siehe „Futtereigenschaften“; Kapitel „Mehlkunde“). Vom Prinzip her stellt man sich ein mit bestimmten Eigenschaften versehendes Grundfutter zusammen, welchem man dann unter Zugabe von Zusatzstoffen wie Aromastoffen, Partikeln, etc. dann die gewünschte „Einsatz-Eigenschaft“ verpasst. Ein weiterer Vorteil kann hierbei sein, dass man die Grundmischung in größerer Menge erwirbt (Rabatte?) und die Aromamehle in kleinen und haltbaren Einheiten einlagert und bei Bedarf zumischt.

Fertigfuttersorten gibt es unzählige auf dem Markt und jedes Jahr werden es mehr. Dies liegt zum einen daran, daß bestimmte Angeltechniken in Mode geraten und ein entsprechendes Futtersortiment laut Herstellern „notwendig“ machen (Method-Feedern). Die Auswahl ist also nicht ganz einfach. Daher habe ich mich entschlossen hier ein paar Sorten zu benennen mit denen ich selbst schon erfolgreich war.

Das soll aber nicht bedeuten, dass nur diese Sorten und sonst keine Sorten erfolgreich sind, aber vielleicht kann man gerade seine Anfangserfolge mit den hier aufgeführten Futtersorten etwas verbessern.

Die hier aufgeführte Liste wird laufend aktualisiert.

Fischmehl-basierte Futtersorten:

  • Dynamite Baits, Swim Stim, Amino black
    Wie der Name schon sagt ist dieses Futter nahezu schwarz.
    Eignet sich hervorragend zum Abdunkeln von zu hellem Futter.
  • Dynamite Baits, Swim Stim, Betain green
    Dieses Futter hat eine intensiv grüße Färbung, was wohl von der
    Beigabe von Muschelextrakt stammt.
    Kann sehr gut mit dunklen und hellen Futtersorten kombiniert werden
    um farbliche „Akzente“ zu setzen.
  • Dynamite Baits, Swin Stim, Amino Original
    Dieses Futter hat eine natürliche Färbung (braun)
  • Sensas Crazy Bait Gold
    Dieses Futter basiert Fischmehl und ist relativ neutral in der Farbe (bräunlich).
    Es läßt sich sehr gut bezüglich der Konsistenz manipulieren.
  • Sensas Crazy Bait Green Gold
    Wie Crazy Bait Gold, nur mit grünlicher Färbung durch Beigabe von Muschelextrakten.
  • Sensas Crazy Bait Marine
    Wie Crazy Bait Gold, nur etwas dunkler durch Beigabe von gecrushten Halibut-Pellets.
  • Sonubaits Match Method Mix
    Nur in Tiefen bis ca. 2 Meter verwendet, da relativ wenig Bindung.
    Wurde für englische Commerical-Lakes entwickelt (flache Teiche).
    Dieses Futter gibt es auch in einer dunklen Mischung.
  • Sonubaits F1
    Nur in Tiefen bis ca. 2 Meter verwendet, da relativ wenig Bindung.
    Wurde für englische Commerical-Lakes entwickelt (flache Teiche).
    Dieses Futter hat ein süß-fischiges Aroma.

Süße- oder würzige Futtersorten:

  • Geers Skimmermix Gelb Caramel (duftet herrlich nach Caramel)
  • Verpa Brasem Contour
  • Sensas 3000 Gros Gardons
  • Sensas 3000 Bremes
  • Sensas 3000 Super Black Gardons (toll im Winter)
  • Sensas 3000 Riviere (Flußangelei)

Eigene Zusammenstellungen der hier vorgestellten Futtersorten:

  • Mischung 1 (fischmehlbasiert):
    50% Dynamite Baits – Halibut Groundbait
    50% Dynamite Baits – Swim Stim Betaine Green
  • Mischung 2 (süß):
    40% Geer Skimmer Mix Geel (gelb) Caramel
    40% Verpa Brasem Contour
    20% gerösteter Hanf (Verpa)
    Vanille-Aroma (Booster)

Hier wird in den nächsten Tagen noch eine Sammlung von unterschiedlichen Futterrezepten folgen, die ich bei meinen Internetrecherchen gefunden habe.